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Enteglück, kleine und riesen (Zucchini) Überraschungen

  • Autorenbild: Wertschöpferei e.V.
    Wertschöpferei e.V.
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Der vergangene Gartensommer war für mich vor allem eines: unglaublich ertragreich.


Besonders stolz bin ich auf meine Chili-Ernte. Neben verschiedenen sehr scharfen Sorten konnte ich sogar die berühmte Carolina Reaper, eine der schärfsten Chilis der Welt, erfolgreich anbauen. Wer sie kennt, weiß: Davon braucht man wirklich nur eine winzige Menge, die wir Chili-Heads aber genüsslich und zumeist pur als herrliche Ergänzung zum Mittag- oder Abendessen genießen durften. 



Auch die Kräuter wuchsen üppig und bei Zucchini wusste ich irgendwann kaum noch, wohin damit. Irgendwann konnte ich keinen Zucchini-Salat, Nudeln oder Gelee mehr sehen! Die Tomaten hätten vermutlich einen kleinen Supermarkt versorgen können, wurden oft zu Hühnerfutter – und auch Gurken gab es mehr als genug.

Eine kleine Überraschung erlebte ich allerdings bei den Salaten. Weil ich vergessen hatte, dass ich während der frühen Erntezeit im Urlaub sein würde, standen plötzlich rund 40 Salatköpfe gleichzeitig auf dem Feld. Ein Großteil davon wanderte deshalb zu Freunden, Nachbarn und Bekannten, die sich über eine reichhaltige Auswahl an Kopfsalaten, Römersalaten und farblich spektakulärem Lollo Rosso, erfreuen durften.


Nicht alles lief perfekt: Am Ende der Saison machte der viele Regen den Boden so schwer und verlehmt, dass einige Karotten noch immer in der Erde stecken – genauso wie die Süßkartoffeln. Die müssen also noch auf ihren großen Auftritt warten.


Nur der Mais und die Feuerbohnen wollten dieses Jahr einfach nicht so richtig wachsen. Aber genau das gehört zum Gärtnern dazu: Jedes Jahr ist anders – und genau das macht es spannend.

Ich bin jedenfalls schon jetzt neugierig, was die kommende Saison bringen wird.

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